Währungskrise und Proteste: Wie geht es weiter?

Am 3. Oktober ist es zum ersten Mal seit drei Jahren zu größeren Demonstrationen in Teheran gekommen. Ursache war der rasante Verfall der iranischen Währung, des Rial, der auch einen Basarstreik auslöste. Eine der Forderungen der  Protestteilnehmer an die Regierenden: "Lasst Syrien in Ruhe, denkt an unsere Situation" (siehe Video).

Blogger Arshama berichtet ausführlich über die Proteste.

Laut Thierry Coville, Wissenschaftler am Institute of International and Strategic Relations in Paris, sind die Menschen im Iran unzufrieden mit den Sanktionen des Westens und ihren Folgen, was aber nicht unmitelbar zum Sturz des Regimes führen wird (AFP).

Über die Zahl der Verhaftungen aufgrund der Proteste gibt es noch keine zuverlässigen Angaben. Manche Quellen sprachen von bis zu 150 Festnahmen.